Ob|ses|si|on
Substantiv, feminin
[mit einer bestimmten Furcht verbundene] Zwangsvorstellung oder -handlung
Nein, keine Sorge, in meinem Leben gibt es keine Obsessionen per Definition. Jedenfalls weiß ich von keinen - was ja nichts heißen muss. Es ist eher wieder ein Wort, dass im Sprachgebrauch zu einfach benutzt wird. Obsession war für mich niemals so negativ konnotiert, wie es das eigentlich sein sollte. 'Obsessiv' klingt durchaus anormal, aber nicht krankhaft. Jedenfalls für mich - auch das muss nichts heißen, ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, das arm an Fremdwörtern ist, die ich deshalb zum Teil nicht richtig einschätzen kann.
Viel wichtiger ist, dass mir der Kopf schwirrt. Ich habe so viel zu tun und auch gleichzeitig gar nichts. Ich muss mich dringend um einige Dinge kümmern, habe aber auch endlos viel Leerlauf. Und das macht mich kirre. Mein Kalender (letzte Woche erst gekauft, weil ich vorher genug Gehirnkapazitäten für meine paar Termine habe aufbringen können, ohne sie in einem Buch aufzuschreiben) erinnert mich an Verabredungen, die mein Leben ändern könnten - und daneben steht eine einfache Verabredung zum Verzehr einer Pizza. So soll es ja auch sein, aber ich fühle mich ein wenig kribbelig, was auch immer ich mache. Bei jedem Klingeln eines Telefons horche ich auf, jede E-Mail im Postfach wird erst einmal fragend beäugt. Dieser März, der nun vorbei ist, war einer der schönsten Märze, weil er einfach sobusy war. Ich mag 'busy'. Meine Druckerpatrone wird immer leerer, meine frische Tintenpatrone im Füller ebenfalls - dafür füllen sich Papierstapel und ein neu begonnenes Notizbuch!
Aber ich möchte auch mal wieder fotografieren, Wii spielen, basteln! Dafür sollte ich eigentlich genug Zeit haben (auch wenn ich 'busy' bin), aber die Motive, Mitspieler, Kreativität, die lassen alle ein wenig auf sich warten - oder es kommt ein spontaner Anfall von Unlust dazwischen. Dass ich überhaupt hier poste, ist aber schon einmal ein guter Anfang und ein Schritt in die richtige Richtung. (Selbst wenn dieser Eintrag unverständliches Geplapper bleibt.)
Vorerst gebe ich mich damit zufrieden, Foren-RPG zu spielen, Grafiken zu beginnen und nicht zu beenden, Kekse zu essen, Früchtetee zu trinken, aus dem Fenster zu starren, und auf spotify Musik zu hören, deren Kauf ich eventuell in Erwägung ziehen werde. eine Obsession? Wohl eher nicht.
Empfohlener Beitrag
[Überblick]
Nachdem hier zuerst nur die Beiträge zu einer 50 Themes Challenge geordnet wewrden sollten, habe ich versucht, auch alle anderen kreativen T...
31.03.2014
04.12.2013
[100.000 Wörter später]
Ich bin endlich aus dem Nach-NaNo-Koma erwacht und kann verkünden, dass ich 100.000 Wörter geknackt habe (plus zahllose NaNo-Mails und einige Einträge bei einem RPG, kurzum ein sehr ertragreicher Monat, was die Worternte angeht).
100.000 Wörter in einem Monat, mit Blutopfern und Tränen bei unvermeidlichen Toden. Fertig ist die Geschichte freilich nicht, aber das war ja auch gar nicht mein Hauptanliegen. Irgendwann werde ich Caseys Geschichte beenden, da bin ich mir sicher. Bis dahin noch eine Menge Recherche, fürchte ich.
16.11.2013
[Halbzeit]
Da nehme ich mir vor, während des NaNos hier mehr zu posten - und vergesse es dann.
Mein Halbzeitbericht fällt wie folgt aus:
Ich habe es geschafft! An Tag 12 habe ich beim NaNo 2013 die 50.000 Wörter geknackt und merke, dass seitdem ein wenig die Luft raus ist. Weil mir der Druck fehlt. Aber ich schreibe brav weiter an meiner Story, die sich nicht ganz so entwickelt hat, wie sie sollte, aber wann tut eine Geschichte das schon. Vielleicht komme ich noch heute endlich zu dem Ereignis, das meine liebste Casey in eine schwere Krise stürzen wird. Wenn sie schon so dumm war, sich zeitweilig von ihrem Freund zu trennen und sich beinahe von ihrem Mitbewohner küssen zu lassen, obwohl beide zu dem Zeitpunkt in einer Beziehung waren (er ist es immer noch).
Um überhaupt so weit zu kommen, habe ich bluten müssen. gleich am ersten Tag verletzte ich mich mit einem scharfen Gegenstand, doch der Schnitt ist inzwischen verheilt. Doch der NaNo war mit diesem Opfer nicht zufrieden. Wenn ich mehr schreiben können will, muss mehr Blut her! Heute Morgen habe ich mir deswegen das Schienbein blutig geschlagen. Das war natürlich volle Absicht, denn wer möchte die götter der Schriftstellerei schon auf Opfergaben verzichten lassen? ... eben.
Nun wieder einmal zu haarigen Angelegenheiten.
Es war ja mein Plan, meine Haare wachsen zu lassen. Bis es überhaupt nicht mehr geht. Bis ich morgens vorm Spiegel stehe und mir die Haare selbst ausreißen will. Dieser Punkt war nun schon seit längerem erreicht und so wurde nun von beinahe Kinnlänge auf einen klassischen Bob gekürzt. Mal wieder. Wenigstens lobte die Friseurin meine Haarfarbe (yes!) und meinte, mein feines Haar sei bestimmt ganz schön pflegeleicht (Doppel-yes!).
Nellie out!
Mein Halbzeitbericht fällt wie folgt aus:
Ich habe es geschafft! An Tag 12 habe ich beim NaNo 2013 die 50.000 Wörter geknackt und merke, dass seitdem ein wenig die Luft raus ist. Weil mir der Druck fehlt. Aber ich schreibe brav weiter an meiner Story, die sich nicht ganz so entwickelt hat, wie sie sollte, aber wann tut eine Geschichte das schon. Vielleicht komme ich noch heute endlich zu dem Ereignis, das meine liebste Casey in eine schwere Krise stürzen wird. Wenn sie schon so dumm war, sich zeitweilig von ihrem Freund zu trennen und sich beinahe von ihrem Mitbewohner küssen zu lassen, obwohl beide zu dem Zeitpunkt in einer Beziehung waren (er ist es immer noch).
Um überhaupt so weit zu kommen, habe ich bluten müssen. gleich am ersten Tag verletzte ich mich mit einem scharfen Gegenstand, doch der Schnitt ist inzwischen verheilt. Doch der NaNo war mit diesem Opfer nicht zufrieden. Wenn ich mehr schreiben können will, muss mehr Blut her! Heute Morgen habe ich mir deswegen das Schienbein blutig geschlagen. Das war natürlich volle Absicht, denn wer möchte die götter der Schriftstellerei schon auf Opfergaben verzichten lassen? ... eben.
Nun wieder einmal zu haarigen Angelegenheiten.
Es war ja mein Plan, meine Haare wachsen zu lassen. Bis es überhaupt nicht mehr geht. Bis ich morgens vorm Spiegel stehe und mir die Haare selbst ausreißen will. Dieser Punkt war nun schon seit längerem erreicht und so wurde nun von beinahe Kinnlänge auf einen klassischen Bob gekürzt. Mal wieder. Wenigstens lobte die Friseurin meine Haarfarbe (yes!) und meinte, mein feines Haar sei bestimmt ganz schön pflegeleicht (Doppel-yes!).
Nellie out!
28.10.2013
[No Plot? No Problem?]
Unwetterwarnung in meiner Heimat! Der Herbst kommt doch mal, auch wenn es sich bei den Temperaturen nicht so recht danach anfühlt!
Im ganz hohen Norden ist der Sturm sogar schon voll da, die Familie dort schreibt über Sachen wie Stromausfall und entwurzelte Bäume, während es hier nur stark gepustet hat. Es soll mir recht sein, wenn ich noch das Haus verlassen kann, um im Garten zu fotografieren, ohne in Angst vor umstürzenden Bäumen leben muss. Aber auch dort haben schon ein Busch und ein morscher Zaun den Lebenswillen ein wenig verloren. Passiert.
Viel wichtiger finde ich eh, dass bald wieder November ist. Bald werde ich mich wieder dazu bringen, jeden Tag im Schnitt 1.667 Wörter zu schreiben, um am Monatsende auf die unglaubliche Zahl von 50.000 zu kommen. Es ist wieder NaNoWriMo!
Dieses Jahr gehe erstaunlich vorbereitet an den Start. Seit Anfang Oktober bin ich im NaNo-Forum unterwegs und schaue mir an, was andere Leute so schreiben werden. Ich schreibe endlich die ganzen kleinen Details über meine Charaktere nieder, auf die ich während des Novembers zurückgreifen muss - und die mir ansonsten leider entfallen würden, obwohl es vorher gereicht hat, sie in meinem Kopf mit mir herum zu tragen. und ich habe einen Belohnungskalender, was auch eine Art Tipp aus dem Forum ist. Es ist ein Adventskalender und jedes Mal, wenn das Tagesziel erreicht ist, darf ich mir ein weiteres Stück gönnen. Leider gibt es nur 24 Türchen für 30 Tage, aber für die anderen Tage werde ich schon noch eine Lösung finden.
In diesem Jahr werde ich mich endlich mal Caseys Geschichte annehmen, damit die in Grundzügen zu Papier gebracht wird - bisher habe ich ohne weiteren Plot (ich habe ein tolles Setting!) immer nach dem ersten Kapitel frustriert abgebrochen. Das schöne am NaNo ist aber, dass ich mir keine Sorgen um einen fehlenden Plot machen muss! alles, was mir einfällt, kann und werde ich niederschreiben, damit es in die Wertung eingeht. Wenn es in eine gute Geschichte passt, dann wird es behalten. Wenn nicht, dann fliegt es irgendwann raus. Ha!
An dieser Stelle wollte ich mich schon im Voraus für eventuell auftretende Inaktivität entschuldigen, aber ich weiß, ich war ohnehin die letzten zwei Monate nicht aktiv, da würde das nicht weiter auffallen. Vielleicht wird mich der NaNoWriMo aber auch dazu anregen, endlich wieder ein wenig mehr hier zu posten. Wir werden sehen.
21.08.2013
[Farbklecks]
Drei Sachen, die ich bei unserem diesjährigen "Klönschnack am Diek" (hochdeutsch etwa "Schwätzchen am Teich") genannt "das Teichfest" gelernt habe:
1. Ich brauche mehr Übung
2. Ich brauche mehr Ruhe
3. Ich brauche einen Fernauslöser.
Und beim nächsten Mal sollte ich früh genug unterwegs sein, dass ich nicht einen Platz erwische, an dem mir ein Baum im Weg steht, wenn ich das Feuerwerk erwischen möchte.
Ansonsten ist es beruhigend, wie sehr einem Neuling das Internet doch helfen kann.
01.08.2013
12.07.2013
Frische Fotos
Ich möchte gerne schreiben, aber irgendwie kann ich das zurzeit nicht, also dachte ich, ich poste mal ein paar Fotos.
Abonnieren
Posts (Atom)








