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[Überblick]

Nachdem hier zuerst nur die Beiträge zu einer 50 Themes Challenge geordnet wewrden sollten, habe ich versucht, auch alle anderen kreativen T...

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13.03.2012

[Tief-Hoch-Tief]


Der Monat tröpfelt in völliger Inspirationslosigkeit vor sich hin. Dinge, die vor zwei Stunden geschehen sind, könnten ebenso gut drei Jahre vergangen sein, und nichts, aber auch wirklich gar nichts scheint im kreativen Bereich zu funktionieren, obwohl ich genug Beweise dafür habe, dass es funktioniert. Ja, ich stecke im Frühjahrsloch. Zumindest, wenn man weiß, dass aus meteorologischer Sicht der Frühling bereits begonnen hat (Meteorologen sind nämlich ein faules Pack, das lieber mit Monatsanfängen rechnet, weil das einfacher ist – so wie Banken generell von 30 Tagen pro Monat ausgehen und einem so fünf oder sechs Tage pro Jahr stehlen).
Aus lauter Verzweiflung lese ich bereits drei Bücher parallel, die mich alle nicht so recht fesseln können („Verdammnis“ von Stieg Larsson, „Sense and Sensibility“ von Jane Austen und „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ von Bastian Sick). Und überlege, welche Filme anzusehen eventuell lohnenswert sein könnte (deshalb habe ich endlich mal „Verwünscht“ gesehen, der zwar nett, aber irgendwie auch nicht mehr war; „Ghostwriter“ an meinen Platz gepackt; „Jumper“ aus der Versenkung gezerrt und überlegt, ob man „Jane Eyre“ lieber als Film oder als Buch haben sollte, wobei das Buch natürlich ohne Michael Fassbender und Tamzin Merchant auskommen muss – ich mag Kostümfilme [!]).
Das Schlimmste an diesem Loch ist jedoch, dass es schon vor dem Frühjahr begonnen hat, und mich vollkommen abstumpfen ließ. Jedenfalls sozial abstumpfen. Ich bemerke nicht, wenn ich Leute wochenlang nicht gesehen habe, obwohl es mir eigentlich auffallen sollte. Aber das ist dann halt so. Hab ich nicht gesehen, macht mir nichts aus. Eine Philosophie, die sich besser nicht durchs Leben ziehen sollte, es jedoch zurzeit einfach macht. Abgestumpft und gleichgültig. Vielleicht ändert sich das, wenn die Temperaturen steigen, obwohl ich mich ja als Freund niedriger Temperaturen sehe, da sie einem schicke Jacken und Schals und Handschuhe und Stiefel erlauben.
Wenigstens funktioniert mein Magen noch, der mich dazu treibt, Rezepte auszuprobieren. Am Wochenende entstanden frische Rumkugeln zum ersten und letzten Mal und morgen werde ich mich an Cole Slaw versuchen. Warum ich überhaupt auf Rumkugeln kam, weiß ich nicht mehr, und warum ich sie auch noch gegessen habe, ist die nächste Frage. Ja, ich gebe hier zu, dass ich das Backen dem Essen des Backwerks in vielen Fällen vorziehe. Jedenfalls bei Süßkram; Brötchen, Baguette und so sind kein Problem. Der Pflaumenkuchen, den ich neulich gemacht habe, war eine Ausnahme, weil ich den unbedingt essen wollte, aber ansonsten landen in diesem Haushalt immer große Teile meiner Backwerke im Mülleimer. Wir sind einfach keine Kuchenfamilie. Muffins und Kekse sind in Ordnung, aber sobald ein Kuchen aus dem Ofen gezaubert wird, nimmt jeder ein oder zwei Stücke und der Rest wird der Müllverwertung zugeführt.

21.10.2011

[Bis zu 24 Stunden...]

So lange dauert es, bis in Indien oder China der Support von Apple endlich mal antwortet. Nein, Scherz beiseite, ich muss mich bis zu 24 Stunden gedulden, bis das Fachpersonal meine Frage/Beschwerde aufgenommen und fachgerecht gelöst hat. Warum klang der zweite Satz jetzt ironischer als der erste?
Doch first things first.
iTunes ist ja nicht nur ein Werkzeug des Teufels (es verführt zum Kauf, nachdem man seine Seele an einen Konzern verkauft hat, der einen [inzwischen leider verstorbenen] Mann wie einen Gott verehrt), sondern vor allem auch ein sehr gutes Instrument, um die Musiksammlung zu erweitern. Zumeist günstiger als die Hardcopy, weshalb ich inzwischen auch fast ausschließlich auf iTunes schaue, statt den Kauf einer echten CD in Betracht zu ziehen. Bis zu 6€ Ersparnis bei einigen Alben und die ständige Verfügbarkeit sprechen da einfach für sich. Ebennso die Tatsache, dass ich die Alben eh nur brauche, um sie auf den Computer zu ziehen und sie danach in der hintersten Ecke meines Zimmers zu verstecken.
Um endlich zum eigentlichen Problem zu kommen: Ich wollte heute ein Album runterladen, was noch nie ein Problem gewesen ist. Internetleitung war stabil - und selbst, wenn sie es nicht gewesen wäre, weiß man ja, dass es auf iTunes die schöne Möglichkeit gibt, abgebrochene Downloads fortzusetzen. Etwas, was auch der Supportseite schreibt. Sollte der PC während des Downloads abgestürzt sein, oder die Internetverbindung ausgegangen sein, ist das der richtige Weg. Nur was, wenn der Download abgeschlossen wurde, zwei von 18 Liedern jedoch nur 36 Sekunden der Tonspur mit Musik und den Rest mit Stille gefüllt haben?
Eine richtige  Lösung konnte mir in der Hilfe nicht geboten wurden, weshalb ich jetzt auf die Hilfe per Mail warte. Und warte. Und warte. Mein großes Pech ist, dass es auch noch ausgerechnet das Lied von der CD ist, das ich haben wollte. Die Leadsingle.
Ich werde dann wohl morgen berichten, was dabei rausgekommen ist, denn bezahlt ist bezahlt!


Der Einkauf im Supermarkt hält übrigens Fallen bereit, es sei an dieser Stelle gewarnt! Nein, ich meine nicht die Lockangebote oder die Quängelecke. Auch nicht, dass die günstigen Probleme unten und die frischen hinten stehen. Bei mir funktionierte das neulich anders. Nach Eis zu gucken ist ja sowieso eine schlechte Angewohnheit von mir - weil nicht förderlich für die Diät und so.
 WARUM habe ich es mitgenommen?! Tipp: Es liegt nicht am Karamell und nicht an den Erdnüssen.

07.09.2011

[Experiment Hefe]


Das Baguette wollte unbedingt gebacken werden. Das konnte ich ihm natürlich nicht verweigern, weshalb ich „Experiment Hefe“ in Angriff genommen habe.

Leider liegen außer vom Endprodukt keine Bilder vor, was ich zu entschuldigen bitte.

Nachdem ich ein Rezept für French Baguette ( http://fortheloveofcooking-recipes.blogspot.com/2011/05/french-baguette.html )  gefunden hatte, kam mir die brillante Idee, es auch einmal zu probieren. Dafür suchte ich mir bei www.chefkoch.de folgendes Rezept heraus: http://www.chefkoch.de/rezepte/102291041676072/Baguette.html

Entgegen meiner sonstigen Angewohnheit, die Kommentare bis auf den allerletzten zu lesen, hielt ich mich lieber daran fest, dass Reinlecithin anscheinend nicht unbedingt gebraucht wird. Ich musste zuerst nachschauen, was das überhaupt ist – das einzige, was mir im Gedächtnis geblieben ist, sind die Aussagen „Das ist doch eh nur ein Abfallprodukt, das man nicht an Tiere verfüttern kann“, „Ich benutze es immer, weil die Brotkruste sonst zu trocken wird“ und „Es ist ein natürlich Stoff, aber man braucht ihn nicht, wenn man das Brot nicht ewig lang lagern möchte“. Jedenfalls habe ich Reinlecithin aus der Zutatenliste gleich wieder gestrichen.

Weshalb ich darauf hinweise, dass ich lieber mehr Kommentare hätte lesen sollen: Ich glaube, es ist zu viel Wasser in den Teig gekommen. Ich habe mich genau an die Anweisung gehalten, doch der Teig war mir persönlich zu klebrig. Erst dachte ich, dass sie das vielleicht nach den ersten 60 Minuten ein wenig geben wird, aber wie sollte es? Vielleicht gehört er so, ich weiß es nicht. Aber als ich noch mal nachlas, der Teig dürfe leicht klebrig sein, war ich verwirrt. Jedenfalls werde ich – durch eingehende Erfahrung mit Scones – beim nächsten Mal die Hefe in 100ml Wasser auflösen und dann so viel Wasser hinzugeben, wie ich brauche. Ich denke, damit bin ich auf der sicheren Seite und muss nicht stundenlang den Teig von meinen fingern schaben.

Auch das „damit die Naht sich schließt“ traf auf mich nicht zu, weil ich am Ende einfach den Teig in die gewünschte Länge gezogen habe – was man natürlich an der Form sieht, aber da es schmecken und keinen Schönheitspreis gewinnen soll, war mir mal egal, wie’s ausschaut. Leider habe ich vergessen, die Oberseite einzuschneiden.



Auch wenn ich‘s nicht erwartet hätte, es schmeckt. Aber andererseits konnte man nun auch nichts falsch machen – abgesehen von dem Ding mit dem Wasser. Die Temperatur im Ofen hatte ich übrigens nicht so hoch eingestellt, wie im Rezept geschrieben wurde, weil ich meinen Ofen kenne. Pizza in fünf Minuten, die sonst zehn braucht und andere Späße…

Das dumme Brot scheint sich nur einen Zettel angeheftet zu haben, auf dem „Eat me!“ steht – was man natürlich zu gerne tun würde, obwohl man noch Mittagessen bekommen wird.

Und noch eins: Der Teig schmeckte bei mir ziemlich salzig, das Brot im Endeffekt nicht mehr.

06.09.2011

[Birnen Bohnen Baguette]


Nein, ich habe Beer'n, Bohn un Speck noch nie gegessen und ich kann mich auch nicht dazu überwinden, weil mich die Vorstellung, eine Birne zu kochen und warm zu essen, unglaublich abschreckt. Wofür es eigentlich keinen Grund gibt, weil ja auch frittierte Schokoriegel sehr, sehr gut sind. Wider Erwarten…

Dafür hatte ich aber den besten Hot Dog, den man kriegen kann. Sprich: Ja, es verschlug mich zu IKEA. Mein einziger Fehler war, wieder einmal die Kamera zu vergessen, so dass ich nichts festhalten konnte. Vielleicht sollte ich mir dieses Gerät endlich mal ans Handgelenk kleben, damit es nicht immer zuhause liegenbleibt.
Daheim ging der Regalaufbau los. Großes Kino, aber es ist mir gelungen, man mag es ja kaum glauben. Muss daran liegen, dass bei IKEA immer sämtliche Möbel so konzipiert sind, dass der größte Depp – sprich meine Wenigkeit – es hinkriegen kann.

Aber nun zum Baguette („It’s french!“). Ich habe mir tatsächlich vorgenommen, welches herzustellen. Hoffentlich stellt sich diese Idee nicht als Reinfall heraus, aber das werde ich dann ja sehen. Das einzige Problem daran könnte die Hefe sein, denn damit habe ich noch nie gearbeitet. Und wenn das so läuft wie mit Gelatine, dann wird es ein Desaster (Gelatine ist nicht meins, sie wird irgendwie nie richtig fest – ich komm‘ nur mit Sahnesteif zurecht). Jedenfalls werde ich berichten, sobald es vollbracht ist.

03.09.2011

[I'm a bit of a fool]

... aber wer ist das nicht?

Ich dachte, ich mache ausnahmsweise mal einen("halben") Essenseintrag hier. Also Nachtisch. Weil ich es kann. Ha!

Es war einmal an einem... Tag (welcher es war, habe ich vergessen). Nellie hat ihre Kamera mal nicht im heimischen Computerzimmer vergessen und dachte sich, dass das gleich ausgenutzt werden muss.
Da es aber leider nur zum Möbelkaufen ging, waren die Motive eher, nun, dünn gesäht, weshalb ich mich auf Himmel/Straße/Nachtisch beschränkte.

Pretty! Schmeckte nach nichts, aber für mich ist der "Pfannkuchen" eh immer nur das Trägermaterial für Zimt und Zucker. Nein, ich mag Pfannkuchen nicht besonders gerne - eben, weil sie nach nichts schmecken oder einfach nur nach Igitt.



Das war die Ausbeute des Tages.

Gestern musste ich dann noch einmal mein Essen verewigen D;


Es lebe Pfefferminzeis!